St. Peter und Paul Pflegeheim

St. Peter und Paul Pflegeheim

Das geplante LAK Pflegeheim „Haus St. Peter und Paul“ in Mauren befindet sich in einer verkehrsgünstigen zentralen Lage der Gemeinde und in unmittelbarer Nachbarschaft an landwirtschaftlich genutzten Grundstücken. Das Konzept sieht vor, Senioren mehr ins gesellschaftliche Leben zu integrieren, indem einerseits die private Lebensführung im Pflege-heim geschützt wird, anderseits durch Nutzung der guten Anbindung an das Zentrum und der Qualität der Landschaft mehr Gemeinschafts-räume geschaffen werden, die alle Bürger in Mauren mit nutzen können.

Das Gebäude besteht aus zwei kompakten, ineinander greifenden quaderförmigen Baukörpern. In der nordöstlichen Ecke des Grund­stücks tritt das Gebäude von der Straße Gänsenbach zurück und bildet dort einen Eingangplatz. Der nach Osten gerichtete Garten wird auf demsüdlichen Teil des Grundstücks platziert. Künftig soll er von dem Gebäude und von den noch zu planenden Alterswohnungen umschlossen. Sämtliche Gemeinschaftsräume orientieren sich nach außen und bieten in Verbinung mit der Außenraumgestaltung hohe Aufenthaltsqualitäten an. Das Pultdach lässt sich harmonisch in die bestehende Dachlandschaft von Mauren integrieren.

Über dem Terrain hat das Gebäude drei Etagen. Die beiden Obergeschosse sind vollständig dem Pflegeheim vorbehalten. In jedem Obergeschoss sind zwei Wohnbereiche, die separat erschlossen und unabhängig voneinander betrieben werden können, jeweils einem quaderfömigen Baukörper zugeteilt. Von daher gibt es insgesamt vier autonome Wohnbereiche.

Jeder Wohnbereich umfasst 12 oder 16 Be­wohnerzimmer, die um einen Patio gruppiert  werden, der Tageslicht in die Tiefe des Gebäudes bringt und Sichtbezüge zwischen den Etagen erlaubt. Korridore und Aufenthaltsräume formen ein Substitut der Straßen und Plätze der Gemeinde und ermöglichen den Bewohnern verschiedene Rundläufe mit vielfältigen Ausblicken. Die gemeinsamen Anschlussbereiche der beiden quaderförmigen Baukörper befinden sich gegenüber der Wiese und dienen als Ess- und Aufenthaltsbereiche. Sie trennen sich von den ruhigen Wohnbereichen und laden für die jeweilige Etage Bewohner zu gemeinschaftlichen Aktivitäten ein. Durch die eindeutige Zonierung werden die jeweiligen Qualitäten der Wohn- und Gemeinschaftsbereiche zur vollen Geltung gebracht. Jeder Wohnbereich umfasst 12 oder 16 Be­wohnerzimmer, die um einen Patio gruppiert.

Die Bewohnerzimmer sind als Stuben kom­poniert. Große Fenster gewährleisten auch bettlägerigen Menschen Aussicht in die Land­schaft, tiefe Laibungen dienen als Sitz- oder Ablagefläche. Aus zwei verbindbaren Einzelzimmern kann ein Ehepaarzimmer gebildet werden, dessen Räume durch einen Rundlauf angeordnet sind.

Im 1. Obergeschoss ist noch eine Bibliothek vorgesehen, die ausschließlich den Bewoh­nern im Pflegeheim zugänglich ist und einen Ruhebereich zum Lesegenuss anbietet.

Damit das Gebäude mehr Energieeffizienz aufweist, wird über dem 2. Obergeschoss an jedem Lichtpatio ein Maschinenraum eingerichtet, um das Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung zu beherbergen. Jedes Bewohnerzimmer im Pflegeheim wird mit Zuluft und Abluftleitung versehen.


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  • Gebäudetyp:
  • Wohn-/Geschäftsbauten

  • Partei A.:
  • Liechtensteinische Alters- und Krankenhilfe
  • Ort:
  • Mauren, Liechtenstein
  • Baustelle:
  • 8406㎡

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