Bahnhofsareal Ludwigsburg

Bahnhofsareal Ludwigsburg

Das Bahnhofsareal in Ludwigsburg ist der geografische Mittelpunkt der Achse West- zu Innenstadt. Damit kommt dem Gebiet eine entscheidende Rolle in der Gesamtgestaltung und Funktion als Mobilitätsdrehachse zu. Deshalb sind bei der Überplanung sowohl die größeren Gebäude der Bestandsarchitektur als auch potentielle Neubauten zu bewerten. Dies sollte jedoch nicht nur aus architektonischen Gesichtspunkten betrachtet werden, sondern auch mit funktionellen und stromerzeugenden Maßnahmen beplant werden. Hierbei ist es sinnvoll, die Objekte und Flächen hinsichtlich eines gebäudeintegrierten Einsatzes von Photovoltaikmodulen zu untersuchen.

Erstrebenswert ist dabei, Fassaden oder Dächer aus Glas/Glas-Modulen zu errichten, womit die Gebäude selbst zu Energiezellen werden. Die so gewonnene erneuerbare Energie kann unter anderem direkt vor Ort für die Unterstützung der E-Mobilität für private wie öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden – ein Bedarf, der in einem Bahnhofsgebiet besteht.

Anders als der häufige Einsatz von PV-Modulen durch nachträglich angebrachte Elemente an die fertige Gebäudehülle, gibt es gebäudeintegrierte Photovoltaikmodule, die als architektonisches Bauelement und somit als Teil der Gebäudehülle eingebaut werden. Bei der GIPV erfüllen die Module sowohl energiegewinnende als auch konstruktive und gestalterische Funktionen zugleich.

Der Einsatz geht von Balkonbrüstungen, Glasüberdachungen, Verschattungselementen bis hin zu In-Dachmodulen und Fassadenverkleidungen. Vorteilhaft bei der Planung ist, dass die GIPV-Elemente Bestandteil der Architektur werden und somit einen Teil deren Funktionen und Kosten abdecken. Gestalterisch bieten Innovationen wie teiltransparente, gewölbte oder farbige Glasmodule vielfältige Anwendungs- und Gestaltungsmöglichkeiten.


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  • Gebäudetyp:
  • Stadtplanung

  • Partei A.:
  • Ort:
  • Ludwigsburg, Deutschland
  • Baustelle:
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