Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit in Architektur und Städtebau
Nachhaltige Architektur und Stadtentwicklung besinnen sich darauf, dass unsere Ressourcen nicht endlos und freie Flächen in unseren Städten nicht beliebig zu vermehren sind. Der behutsame Umgang mit Baumaterialien und Energie stellt einen immer wichtiger werdenden Faktor beim Bauen dar. Die Nutzung erneuerbarer Energien, Passivhausstandard, Verwendung regenerativer Materialien und flächensparendes Bauen sind ein integraler Planungsansatz, um ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig zu bauen.

Das Fünf-Finger-Prinzip

Zur Verwirklichung nachhaltiger Gebäudekonzepte hat Wolfgang Frey das "Fünf-Finger-Prinzip" entwickelt.

  • Die Verwendung der Materialien, ihren natürlichen Eigenschaften entsprechend, in Verbindung mit moderner Bautechnik ist ökologisch nachhaltig und schafft dadurch einen ökonomischen Mehrwert. Erfahren Sie mehr unter  Die Ökologie.

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  • Nur wenn Menschen es sich leisten können, wird es für sie nutzbar. Die Aufgabe des Planers ist es, angemessene Lösungen zu finden, um ein vorgegebenes Anforderungsprofil finanzierbar zu machen. Nicht das Gebäude ist in der Regel zu teuer, sondern die für die Realisierung vorgeschlagene Lösung. Der wahre Wert eines Gebäudes zeigt sich, wenn langfristige Kosten beachtet werden.

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  • Wenn wir nur das tun, was wir bereits können, erreichen wir nur das, was wir schon erreicht haben. Es gilt, die Rahmenbedingungen soweit zu beeinflussen und zu erweitern, dass Gestaltungsfreiräume entstehen, in denen neue Lösungen realisiert werden können.

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  • Nachhaltige Architektur schafft Lebensräume, in denen gesellschaftliche Integration stattfindet. Nachhaltige Stadtplanung beinhaltet unter anderem Aspekte der Menschenwürde, des Sicherheitsbedürfnisses, der Begegnungs- und Kommunikationsräume. Der Wille zum gesellschaftspolitischen Engagement und zur gemeinsamen Gestaltung eröffnet neue Chancen für eine aktive Gesellschaft.

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  • Ohne Motivationshilfen sind nachhaltige, innovative Lösungen nicht in die Realität zu überführen. Nur wenn die Aussicht lohnend ist, ist man bereit, über gewohnte Strukturen hinauszugehen und Neues zu wagen. Fakten allein sind oft nicht handlungsbestimmend, sondern vielmehr emotionale Bindungen und die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung.

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  • Freiburg

    Freiburg i.Br. wurde 1992 zur EcoSolar Hauptstadt Deutschlands gewählt und hat sich einen internationalen Ruf für sein Engagement im Bereich sozialer und ökologisch nachhaltiger Stadtentwicklung erworben.

    • 2016 Das Freiburger Smart Green Tower-Projekt wurde offiziell gestartet
    • 2014 Ankündigung des Freiburger Smart Green Tower-Projekts
    • 2012 Freiburg erhält den Deutschen Nachhaltigkeitspreis
    • 2010 Eingeladen von "Green City" zur Teilnahme an der Shanghai World Expo
    • 2007 Die Universität Freiburg eröffnet neues Energiezentrum
    • 2000 Die erste "Inter Solar" Solar Energy Expo fand statt
    • 1996 Solarfabrik gegründet
    • 1990 Bau des ökologischen Stadtteils Vauban
    • 1995 Die International Solar Energy Association ist nach Freiburg gezogen
    • 1981 Gründung des Fraunhofer-Instituts für Solarenergie
    • 1976 Sasbach Solar Festival

    Vorreiter

    Durch ihre geographische Lage ist die Stadt Freiburg für die Nutzung erneuerbarer Energien besonders gut geeignet. Vor allem die Solarenergie wird hier erforscht und genutzt.

    In der heutigen Zeit - bestimmt durch den globalen Klimawandel, Ausbeutung von begrenzten Ressourcen sowie zunehmende soziale und ökonomische Konflikte - kann nachhaltige Architektur einen wesentlichen Beitrag zur gesellschaftlichen Stabilität leisten. Die Frey Gruppe engagiert sich für nachhaltige Architektur und damit für ein verantwortungsvolles Miteinander und die Weiterentwicklung der Gesellschaft. Ein integraler Planungsansatz ist unabdingbar, der ökologisch-ökonomische Aspekte mit gelungener Gestaltung vereint.

    Expo in Shanghai

    2010 vertrat die Frey Gruppe die Stadt Freiburg bei der Weltausstellung in Shanghai und präsentierte ihre Konzepte für nachhaltige Architektur und Stadtplanung. Das Projekt "Ökologisches Holzhaus" wurde mit dem "Best Case Award" für nachhaltige Architektur und Stadtentwicklung ausgezeichnet.

    Ökologie, Ökonomie, Gesellschaft, Gestaltungswille und Anreiz: Das sind für den Architekten Wolfgang Frey die fünf Prinzipien der Nachhaltigkeit. Mit seinem Fünf-Finger-Prinzip macht er deutlich, dass eine isolierte Betrachtung von Einzelaspekten nicht ausreicht und vielmehr ein ganzheitlicher Planungsansatz notwendig ist, um ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltig zu bauen.